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Britische Lebensversicherungsfonds - Wie erwirtschaftet sich die Rendite?
Britische Lebensversicherungsfonds haben als Investitionsgegenstand britische Kapitallebensversicherungen, die so genannten "Traded Endowment Policies (TEP)". Britische Kapitallebensversicherungen werden nach speziellen Kriterien von Versicherungsnehmern auf dem Zweitmarkt erworben.



Im Gegensatz zu den amerikanischen Lebensversicherungsfonds werden keine Risikolebensversicherungen erworben, sondern lediglich Kapitallebensversicherungen.

Eine Risikolebensversicherung deckt lediglich das Todesfallrisiko ab und soll im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung keinen zusätzlichen Ansparanteil integriert haben. Aus diesen Gründen besitzt eine Risikolebensversicherung bei einer vorzeitigen Kündigung keinen oder nur einen geringen Rückkaufswert.

Anders bei den Kapitallebensversicherungen, die von britischen Lebensversicherungsfonds erworben werden. Britische Kapitallebensversicherungen weisen eine feste Vertragslaufzeit, sowie eine festgesetzte Vertragssumme aus. Darüber hinaus weisen Britische Versicherungsgesellschaften einen jährlichen Bonus und einen Schlussbonus zum Ende der Vertragslaufzeit aus.

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Ein Beispiel zur Entstehung des Ertrags bei britischen Lebensversicherungsfonds

Seit über 150 Jahren existiert in Großbritannien ein gut funktionierender Zweitmarkt für Lebensversicherungen. Die Gründe für den Verkauf bestehender Versicherungspolicen gibt es mehrere Gründe finanzieller oder anderer private Gründe.

Ein Versicherungsnehmer, der eine Kapitallebensversicherung vor mehreren Jahren abgeschlossen hat und diese nicht mehr benötigt, oder aus finanziellen Gründen die Versicherungspolice kündigen möchte, steht hierbei vor einer schwerwiegenden Entscheidung. Kündigt er die Kapitallebensversicherung erhält er nur den Rückkaufswert, der von der Versicherungsgesellschaft ausgegeben wird. Dieser Rückkaufswert liegt weit unter dem wahren "inneren" Wert der Versicherungspolice. Bei einer Kündigung des Versicherungsvertrages würde der Versicherungsnehmer sicherlich die monatlichen oder jährlichen Prämienzahlungen einsparen können, würde aber auch gleichzeitig die gezahlten Prämien verlieren.

Alternativ bietet sich daher an die Lebensversicherung zu verkaufen: Hier erhält der Policenbesitzer eine einmalige Kapitalzahlung deren Höhe sich nach der Lebenserwartung der versicherten Person richtet. Diese Zahlung ist immer höher als den Rückkaufswert, den er im Falle einer Kündigung erhalten würde.

Der Käufer der Police führt den Lebensversicherungsvertrag fort. Verstirbt die versicherte Person (= meist der Verkäufer der Police), erhält der Käufer die vereinbarte Versicherungssumme von der Versicherungsgesellschaft ausgezahlt. Sein Ertrag ergibt sich aus Differenz der Versicherungssumme abzüglich des Kaufpreises und der seit dem Kaufzeitpunkt gezahlten Prämien.

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